Kunde: DB InfraGO
Laufzeit: 12 Monate
Leistung: Infrastrukturberatung
Projektbeschreibung:
Im Zuge der ETCS-Ausrüstung des transeuropäischen Korridors Rhine-Alpine wird die Stellwerkstechnik im Abschnitt Karlsruhe–Rastatt von konventioneller Relaisstellwerkstechnik auf ein Elektronisches Stellwerk (ESTW) umgestellt. Ein ESTW ermöglicht die zentrale Steuerung großer Stellbereiche, wobei ein Teil der Technik in ausgelagerten Stellwerken (ESTW-A) nahe der Außenanlage untergebracht wird.
Wir unterstützen DB InfraGO mit der Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des ESTW Rastatt und untersuchen die wirtschaftlichste und betrieblich robusteste Stellwerksarchitektur. Im Mittelpunkt steht die Optimierung der Standorte für die ausgelagerten Stellwerke (ESTW-A) auf Grundlage einer Analyse der Stellentfernungen, der örtlichen Standortfaktoren und der vorhandenen Infrastruktur.
Der Schwerpunkt liegt auf der Abwägung der Standortvarianten anhand der zulässigen Stellentfernungen und der infrastrukturellen Randbedingungen sowie auf der Integration des Streckenblocks in das neue Stellwerk – als Grundlage für eine termin-, kosten- und qualitätsgerechte Umsetzung der ESTW-Migration.